Schnell schwanger werden – nützliche Tipps

Du möchtest also schnell schwanger werden. Seid ihr, du und dein Partner an dem Punkt angelangt, an dem ihr einen Schritt weitergehen wollt? Oder habt ihr einfach keine Lust mehr, noch länger zu üben? Soll es jetzt schnell gehen, weil du dich reif für eine Schwangerschaft fühlst? Dann bist du hier genau richtig, weil ich dir einige nützliche Tipps verraten werde.

Mein persönlicher Rat

Davor möchte ich dir aber einen Rat unter Freundinnen geben. Denn ich fand es damals schade, dass mir dies von niemandem gesagt wurde. Ein eigenes Kind zu bekommen ist das schönste Geschenk der Welt. Aber. Ja, es gibt ein aber. Dein Leben wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Es wird nichts mehr so sein, wie es gestern noch war.

Deshalb mein Ratschlag vorweg. Es ist absolut wunderbar, wenn man schnell schwanger wird. Nichtsdestotrotz ist die Phase davor äußerst wichtig und auch wunderschön. Man tut seinem Körper Gutes. Man achtet viel mehr auf Kleinigkeiten, die einem davor nicht einmal aufgefallen sind.

Paar liegt im Bett und verbirgt ihre Gesichter hinter einem roten PapierherzMan liebt sich bewusster. Die Partnerschaft erlebt eine neue, intensive Phase, weil man sich ja ein gemeinsames Kind wünscht. Und diese Zeit ist einfach nur berauschend!

Inzwischen denke ich, dass es völlig egal ist, ob du nach zwei Monaten schwanger wirst oder nach einem Jahr. Genieße diese Zeit vor dem Elterndasein mit deinem Partner, weil es nie wieder so sein wird wie vorher. Und bereite deinen Körper und deine Psyche bestmöglich auf die Schwangerschaft vor.

Die physische Vorbereitung

Von Natur aus ist der Körper der Frau dafür gemacht, Kinder zu bekommen. Die kurvigen Hüften, das breitere Becken, die Brüste, der weibliche Zyklus – alle Funktionen und Gegebenheiten sind eigentlich auf Fortpflanzung programmiert.

Dennoch aufgrund unseres Alltags, der stressigen Arbeit, unserer Ernährung, unserer ungesünderen Lebensweisen beeinträchtigen wir oft den Körper, so dass er vielleicht nicht mehr ganz so reibungslos funktioniert und nicht sofort schwanger werden kann.

Deshalb möchte ich dir hier ein paar Tipps an die Hand geben, die dir helfen werden, deinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Dadurch kannst du dich bestmöglich auf eine Schwangerschaft und auf alles was danach kommt vorbereiten.

Gesunde Ernährung 

Wie ernährst du dich? Bist du ein gesunder Typ, der sich nach einem Ernährungsratgeber bewusst ernährt? Wenn ja, dann Glückwunsch, du musst vermutlich wenig Dinge bei der Ernährung umstellen.

Oder gehörst du zu den Menschen, die sich im Grunde gesund ernähren, aber manchmal den ein oder anderen Ausrutscher gönnen. Das ist auch gut, weil du nur an deinen Ausrutschern arbeiten musst.

Oder bist du jemand, dem die Ernährung bisher nicht so wichtig war, weil du wenig Zeit und keine Muße hattest, dich damit auseinander zu setzen? Auch nicht schlimm. Das kriegst du hin. Aber du musst ein paar Dinge ändern, vermutlich auf einige Gewohnheiten verzichten und bewusster an das ganze Thema herangehen.

Ehrlich gesagt, ist es relativ unwichtig, wie du dich bisher ernährt hast. Du kannst es nicht mehr rückgängig machen, also zerbreche dir nicht den Kopf darüber. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem du dich bewusster und gesünder ernähren wirst. Also, lass es uns anpacken!

Ich möchte dir ein kleines Beispiel geben, das dir deine Lage vielleicht besser veranschaulicht. Vergleiche deinen Körper mit einem Auto. Wenn du dem Motor deines Autos kein Öl gibst und du den Tank beispielsweise mit Essig anstatt Benzin befüllen würdest, dann könnte dein Auto nicht reibungslos funktionieren bzw. würde früher oder später den Geist aufgeben. Und genau so ist es bei unserem Körper. Wenn wir nicht die richtigen Lebensmittel zu uns nehmen, zu viel oder gar zu wenig von bestimmten Lebensmitteln essen, dann kann unser Körper nicht richtig funktionieren.

Wie sollte also die richtige Ernährung aussehen und auf welche Gewohnheiten musst du gegebenenfalls verzichten? Ich bin der Ansicht, dass eine ausgewogene Ernährung das A und O ist. Mein Motto ist: Alles in Maßen.

Obst Erdbeeren Kiwi Ananas Trauben Bananen OrangenEsse regelmäßig Obst, Gemüse und Salate, versuche auf gesunde Kohlenhydrate zurückzugreifen. Mehr Reis, Vollkornprodukte und Kartoffeln, weniger Weizenmehlprodukte. Esse zwei- bis dreimal die Woche Fisch, gerne auch zwei- bis dreimal die Woche Fleisch. Versuche regelmäßig vegetarisch zu kochen. Denke auch an gesunde Öle und Fette, an ausreichend Milchprodukte und Eier.

Ich könnte noch ewig weitermachen, aber es gibt viele Ratgeber, die darauf spezialisiert sind, wie man sich vor und während der Schwangerschaft idealerweise ernähren sollte. Lese dich in das Thema ein.

Du hast doch bestimmt schon die Lebensmittelpyramide gesehen. Arbeite dir anhand dieser deinen Wochenplan für deine Mahlzeiten aus. Überlege dir im Vorfeld, wann du was kochen wirst und wann du was einkaufen musst. Je mehr du dich damit beschäftigst, umso leichter wird dir die Umstellung fallen und das Verzichten auf deine ungesunden Angewohnheiten.

Solltest du rauchen, dann ist es an der Zeit damit aufzuhören. Trinke weniger bzw. keinen Alkohol. Verzichte auf Fast Food, denn es enthält kaum Nährstoffe, aber dafür ungesunde Fette und zu viele Kalorien. Reduziere deinen Kaffeekonsum. Zu viel Kaffee putscht dich auf, er kann Herzkreislauf-Erkrankungen hervorrufen und übersäuert deinen Körper nur unnötig.

Fange an Tee zu trinken, die Auswahl ist groß. Früchte-, Hagebutte-, Rooboistee oder grünen Tee. Oder den begehrten Babywunschtee – den Klapperstorchtee. An diesen Genuss wirst du dich schnell gewöhnen und dein Körper wird es dir danken. Und denke im Allgemeinen an genügend Flüssigkeitszufuhr. Eine erwachsene Frau sollte circa 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, idealerweise Wasser und Tee –  keine Getränke, wie Softdrinks, Kaffee oder Alkohol.

Du wirst sehen, sobald deine Nährstoffspeicher und deine Akkus erst einmal richtig befüllt sind, wie gut du dich fühlen wirst. Vielleicht wirst du auch krankheitsresistenter, bist weniger anfällig für Infekte, hast eine bessere Verdauung oder schläfst sogar besser. Denn ein gesunder Schlaf ist auch essentiell für einen gesunden Körper. Womit ich schon beim nächsten Thema wäre.

Ausreichend Schlaf und Ruhephasen

Gönnst du deinem Körper genügend Schlaf und Ruhephasen? Oder gehörst du vielleicht zu den Menschen, die immer Power haben und am liebsten ständig unterwegs sind? Das ist schön, aber ob es auf Dauer deinem Körper nicht zu viel wird, ist die andere Frage. Jeder Körper braucht eine gewisse Zeit, um zu regenerieren. Versuche herauszufinden, was deine Bedürfnisse sind, was dir und deinem Körper guttut und gönne ihm diese Ruhephasen.

Idealerweise solltest du einen regelmäßigen Schlafrhythmus haben, versuche circa 8 Stunden pro Nacht zu schlafen. Also, wenn der Wecker um 6:30 Uhr klingelt, dann gehe spätestens um 22:30 Uhr ins Bett. Versuche auch bei der Zubettgehzeit nicht zu viel Variation reinzubringen. Arbeite daran, dass du eine zeitliche Regelmäßigkeit hinkriegst. Dein Körper ist ein Gewohnheitstier, je regelmäßiger diese Abläufe vonstattengehen, desto ausgeglichener und ausgeruhter wirst du sein.

Wenn es dir beim Abschalten hilft, dann kannst du auch dein eigenes, abendliches Entspannungsritual kreieren. Genehmige dir ein heißes Bad mit einer entspannenden Badeessenz, lese ein Buch oder höre ein Hörspiel. Schaue nicht zu spannende TV-Programme, da diese dich vielleicht aufkratzen und wieder hochpushen können. Mache dir eine Tasse Entspannungstee und wickle dich in eine kuschelige Decke ein. Oder geh nochmal vor die Tür, an die frische Luft, und mache einen Abendspaziergang.

Regelmäßig Sport 

Denn nicht nur eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind wichtig für deinen Körper, sondern auch eine regelmäßige Bewegung. Für viele ist dies vermutlich keine neue Erkenntnis. Denn viele wissen bereits, dass eine gewisse Routine beim Sport glücklich macht. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass etwas fehlt, wenn es mit der regelmäßigen Fitnessstunde oder der Laufrunde nicht geklappt hat. Der Körper fordert die Bewegung oft förmlich ein, da er aufgrund der Ausschüttung von Glückhormonen süchtig danach wird. Wir schütten Endorphine aus, diese machen uns glücklich, entspannter und resistenter für negative Lebensinhalte.

Darum geht es, du sollst komplett entspannt sein, glücklich und ausgeglichen bevor du schwanger wirst. Es gibt eine ganz einfache Methode dafür, mache regelmäßig Sport. Welchen Sport du bevorzugst ist Nebensache, es geht primär darum, dass du dich dabei wohlfühlst und du dich regelmäßig bewegst. Ob Laufen, Aerobic, Schwimmen oder Yoga, es soll dir Spaß machen. Denn wenn du Spaß daran hast, dann entspannst du dich und bist glücklich danach.

Frau in Fitnessklamotten macht Dehnübung vor SteintreppeIch für mich habe eine gesunde Mischung an aktivem und ausgleichenden Sportarten für mich entdeckt. Ich gehe gerne zum Nordic Walking oder zum Schwimmen, mache regelmäßig Fitnessübungen zu Hause und besuche ausgleichende Yoga- und Pilatesstunden.

Der Mix ist mein Schlüssel zum Erfolg, ich brauche die Abwechlung. Dadurch bin ich entspannter, habe eine gute Ausdauer und eine gute Basis an Muskulatur. Aber das war auch nicht immer so. Gut Ding braucht Weile – also stresse dich nicht, sondern packe alles Schritt für Schritt an. Denke daran, die Regelmäßigkeit ist der wichtigste Aspekt dabei!

Regelmäßig Sex 

Womit wir direkt beim Stickpunkt für meinen nächsten Punkt wären. Damit dein Partner und du keine künstliche wir-müssen-jetzt-ein-Baby-zeugen-Atmosphäre kreiert, solltet ihr euch kurz Gedanken über euer Sexleben machen, dann das Thema wieder vergessen und es natürlich laufen lassen.

Nur weil ihr ein Baby haben wollt, heißt das nicht, dass ihr euch unnötig Stress beim Sex oder gar einen Terminplan machen solltet. Das Wichtige beim Thema Sex ist, dass ihr euch regelmäßig liebt. Ihr müsst nicht jeden Tag miteinander schlafen, jeden zweiten oder dritten Tag ist absolut okay.

Es gibt Studien, die belegen, dass durch regelmäßigen Sex das Immunsystem der Frau positiv beeinflusst wird und eine Empfängnis dadurch schneller hervorgerufen werden kann. Je öfter ein Mann ejakuliert, desto „gesünder“ werden seine Spermien. Damit die Spermienkonzentration aber nicht zu niedrig wird, solltet ihr nicht unbedingt täglich Sex haben. Mindestens ein Tag Höhepunktpause verbessert somit die Qualität des Ejakulats.

Manche Paare kreieren unnötig einen Leistungsdruck bzw. eine unnatürliche Regelmäßigkeit. Das kann auf Dauer ermüdend und belastend sein oder auch unglücklich machen. Versucht euer Sexleben aufrecht zu erhalten, aber ohne Druck. Variiert bei den Stellungen, lasst euch neue Spielchen einfallen – vielleicht entdeckt ihr ja eure Leidenschaft für Rollenspiele, probiert Sexspielzeug aus oder schaut gemeinsam erotische Filme.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ganz im Gegenteil, je mehr ihr euch auf euer „neues“ Sexleben konzentriert, desto weniger steht das schwanger werden im Fokus. Dadurch wird der Druck reduziert und eure Erfolgschancen erhöhen sich, um schnell schwanger zu werden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden neuer Territorien!

Die psychische Vorbereitung

Meine Freundinnen und ich machen immer Witze darüber, wie wenig unsere Männer psychisch belastbar sind. Und dass wir Frauen in jeder Hinsicht das stärkere Geschlecht sind. Das mag vermutlich auf die Mehrheit auch zutreffen und das hat sicher einen guten Grund. Wir Frauen kriegen die Kinder, wir kümmern uns primär um den Haushalt und aufgrund der Emanzipation, spielen wir inzwischen beruflich auch keine untergeordnete Rolle mehr. Ergo, wir müssten doch psychisch alle megastabil sein, von Natur aus. Aber ist das wirklich so, sind wir immer stabil und wenig gestresst?

Es gibt mit Sicherheit keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Was jedoch zutrifft, ist, dass auch wir auf uns achten müssen. Wir sollten versuchen unseren Stress zu reduzieren und einen gewissen Ausgleich zu schaffen.

Stress reduzieren und Ausgleich schaffen

Körper, Geist und Seele sollten im Einklang sein und dies findet nur statt, wenn wir uns bewusst damit auseinandersetzen. Beobachte dich in deinem Alltag und mache dir gegebenenfalls auch Notizen, wann du wegen was gestresst bist. Sobald du einige Stressfaktoren benennen kannst, versuche diese zu reduzieren, wenn nicht sogar zu eliminieren. Das ist natürlich leichter gesagt, als getan.

Was hilft mir dabei, meinen Stress zu reduzieren? Ich versuche eine Regelmäßigkeit in den Alltag zu bekommen. Und ich versuche realistisch einzuschätzen, was machbar ist und was nicht. Gestehe dir auch mal ein, dass etwas nicht so gelaufen ist, wie du es dir vorgestellt hast. Verurteile dich aber nicht dafür. Lerne mit Misserfolgen umzugehen und erfreue dich an winzigen Fortschritten. Versuche einen gelasseneren Blick auf die Dinge zu werfen. Du wirst sehen, bereits kleine Veränderungen machen einen Riesenunterschied.

Positives Mindset

Ein positives Mindset kann so beflügelnd sein. Also, lenke deine Gedanken! Wenn du dir Gedanken zu Themen des Alltags und auch deinem Leben machst, dann versuche diese positiv zu formulieren. Negative Gedanken sind wie Gift. Sie schleichen sich immer wieder ein, aber wenn man aktiv gegensteuert, wirst du sie irgendwann bereits im Keim ersticken. Und du wirst feststellen, dass du die Dinge des Lebens plötzlich aus einem anderen Blickwinkel betrachtest. Alles ist positiver behaftet, es läuft irgendwie alles besser und du wirst dadurch zuversichtlicher und gelassener.

Frau meditiert im Sitzen mit und streckt ihre Arme zur DeckeAußerdem kannst du mit einer bewussten Atmung nachweislich deinen Stresspegel senken. Also, atme einfach mal tief durch. Nimm dir ein paar Minuten am Tag Zeit, an denen du dich auf deine Atmung konzentrierst und du innerlich zur Ruhe kommst.

Meditation 

Möchtest du einen Schritt weitergehen, dann probiere mal das Meditieren aus. Ich möchte jetzt nicht zu esoterisch klingen. Du musst dich nicht direkt intensiv mit Meditation beschäftigen. Aber es gibt Entspannungsübungen, die in Richtung Meditation gehen und bereits einen Rieseneffekt auf dich, deinen Geist und schließlich auf deinen Körper haben werden.

Versuche folgendes: mache dir Entspannungsmusik an, du kennst diese Art von Musik bestimmt aus einem Wellnessbereich oder Massagestudio. Lege dich auf den Rücken, am besten auf den Boden, bedecke dich mit einer Kuscheldecke und schließe die Augen. Höre für einen Augenblick einfach nur auf die Musik. Dann konzentrierst du dich auf eine ruhige Atmung. Versuche auch in den Bauch zu atmen und nicht nur in den Brustkorb. Und dann tastest du gedanklich Stück für Stück deinen Körper ab und versuchst die einzelnen Regionen zu entspannen.

Denke an deine Zehen und Füße und entspanne sie. Atme ein paar Mal bewusst ein und aus. Dann bewegst du dich langsam an deinem Körper entlang, aufwärts. Also, Waden- und Schienbein, dann Knie, dann Oberschenkel und so weiter. Lass dir ruhig Zeit, bis du letztendlich am Haarscheitel angekommen bist. Du wirst sehen, wie entspannt du danach bist, sobald du diese Übung einmal vollständig durchgeführt hast. Und wenn es dir genauso guttut, wie mir, dann versuche diese Übung einfach ein paar Mal in der Woche durchzuführen.

Hilfsmittel zum schnell schwanger werden

Wie ich schon in meinen anderen Blogbeiträgen genauer erläutert habe, gibt es Hilfsmittel, die dir dabei helfen können, schneller schwanger zu werden. All diese Hilfsmittel zielen darauf ab, dass du herausfindest, wann deine fruchtbaren Tage sind bzw. wann dein Eisprung stattfindet.

Denn dieses schmale Fenster ist der Zeitpunkt, an dem die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass du schwanger wirst. Solltest du also nichts mehr dem Zufall überlassen wollen, dann kannst du eine der unten aufgeführten Methoden nutzen, um vielleicht ein schnelleres Ergebnis zu erzielen. Bei allen aufgeführten Methoden ist es wichtig, eine regelmäßige Beobachtung durchzuführen. Nur wenn du deinen Körper besser kennst, kannst du auch die Veränderungen richtig interpretieren.

Temperaturmethode

Mit der Temperaturmethode beobachtest du die Veränderung der Körpertemperatur im Laufe eines Monatszyklus. Deine normale Temperatur steigt um den Eisprung herum leicht an und sinkt erst wieder mit dem Eintreten der Monatsblutung. Durch das Dokumentieren dieser Temperaturkurve, wirst du ein Schema feststellen, das dir für die Befruchtung nützlich sein kann.

Eisprungrechner

Der Eisprungrechner ist auch ein Hilfsmittel, das dir hilft, deine fruchtbaren Tage und deinen Eisprung zeitlich einzugrenzen. Mit Hilfe eines Kalenders oder einer Eisprung-App dokumentierst du die verschiedenen Stadien deines Zyklus und kannst aufgrund der monatlichen Wiederholung auch hier ein Muster ablesen. Wann sind meine Tage, wie lange dauern sie, wann sind meine fruchtbaren Tage, wann ist mein Eisprung. Du kannst also heimlich in den Kalender lugen und feststellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Befruchtung gerade ist.

Zervix-Schleimbeobachtung

Eine weitere Methode ist das Untersuchen des Zervixschleims, um die verschiedenen Phasen bzw. die Veränderungen festzustellen. Die Beschaffenheit des Schleims ändert sich im Laufe des Zyklus und besonders am Tag des Eisprungs ist eine deutliche Veränderung erkennbar. Möchtest du also diese Methode zur Unterstützung nutzen, dann kannst du beim alltäglichen Toilettengang eine Stichprobe entnehmen. Du testest mit den Fingern die Konsistenz des Schleims und kannst so die körpereigenen Symptome ablesen und diese zu deinem Vorteil nutzen.

Veränderung des Muttermundes

Auch die Beobachtung des Muttermundes gibt dir Aufschluss darüber, wann deine fruchtbaren Tage sind bzw. wann der Eisprung stattfindet. Hierbei musst du innerlich, im Geschlechtstrakt, den Muttermund regelmäßig abtasten. Es mag vielleicht etwas aufwendiger klingen, aber sobald du dies ein paar Mal durchgeführt hast, kann auch dieses Tasten in deine tägliche Routine übergehen und dich schneller an dein Ziel bringen.

Alle aufgelisteten Methoden sind Mittel zum Zweck. Du musst für dich nur herausfinden, ob und welche Methode dir am besten als Hilfsmittel dient. Aber eines kann ich dir versichern, sobald du dich intensiver mit deinen körperlichen Veränderungen auseinandergesetzt hast, desto selbstbewusster wirst du werden und das Thema schwanger werden gezielter anpacken können.

Weitere Blogbeiträge:

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